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Informace o Studijní on-line bibli (SOB) (CZ)

   Aplikace, kterou právě používáte, je biblický program Studijní on-line bible (dále jen SOB) verze 2. Jedná se prozatím o testovací verzi, která je oproti původní verzi postavena na HTML5, využívá JavaScriptovou knihovnu JQuery a framework Bootstrap. Nová verze přináší v některých ohledech zjednodušení, v některých ohledech je tomu naopak. Hlavní výhodou by měla být možnost využívání knihovny JQuery pro novou verzi tooltipů (ze kterých je nově možné kopírovat jejich obsah, případně kliknout na aktivní odkazy na nich). V nové verzi by zobrazení překladů i vyhledávek mělo vypadat "profesionálněji", k dispozici by měly být navíc např. informace o modulech apod. Přehrávač namluvených překladů je nyní postaven na technologii HTML5, tzn., že již ke svému provozu nepotřebuje podporu Flash playeru (který již oficiálně např. pro platformu Android není k dispozici, a u kterého se počítá s postupným všeobecným útlumem).

© 2011-2100
 

 

Information about the "Online Bible Study" (SOB) (EN)

   Application you're using is a biblical program Online Bible Study (SOB), version Nr. 2. This is yet a testing release, which is (compared to the previous version) based on HTML5, uses JQuery JavaScript library and Bootstrap framework. The new version brings in some aspects simplifications. The major advantage should be the possibility of using JQuery for the new version tooltips (from which it is now possible to copy their content, or click on active hyperlinks). In the new version are also available informations about the modules and the like. The player of the narrated translations is now HTML5 powered (he does not need Flash player). I hope, that the new features will be gradually added.

 

 

 

Kontakt

(kontaktné informácie - contact info - Kontaktinformationen - контактная информация - informacje kontaktowe - información de contacto - πληροφορίες επικοινωνίας)

 

Diviš Libor
URL: www.obohu.cz
E-mail: infoobohu.cz
Skype: libordivis

 

 

 

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Guestbook



 

 



hudson   (27.1.2024 - 14:55)
E-mail: hudsonpotgmail.com
Hello, I would like to contact developers to tell me where I can get "portuguese almeida revised and updated (with strong’s numbers)" because I want to make a website for studies. Please, for the growth of the kingdom of God.

Lukáš Znojemský   (21.9.2022 - 09:55)
Rád tuto stránku navštěvuji a učím se z ní v posledních týdnech. Velmi mi pomohla jazykově a přiblížila mi význam některých veršů, jejichž plný význam nebo zabarvení bylo ztraceno v překladu. "Obsluha" (tady se za výraz velmi omlouvám) je pohotová a technicky znalá. Velmi doporučuji.

Carola Teach   (14.6.2022 - 19:43)
E-mail: carola24681gmail.com
Hallo Libor Vielen Dank für den Hinweis. Die kroatische Bibel reicht. Soweit ich eine Freundin verstand, ist bosnisch und kroatisch das gleiche und serbisch ähnlich, war ja früher auch ein Land, Jugoslawien , nur das eben da zwischen islamischen und traditionell christlichen Streit von aussen reingebracht und geschürrt wurde. Ich leite die kroatische Bibelsuche gleich weiter Einige können lesen, einige nicht und so ist das Super installiert, das man die Bibel auch auf Audio stellen kann. Toll ist es, das auch die Nafterli Herz Tur-Sinai Bibel in deutsch dabei ist, denn da finde ich vieles, speziell Psalm 91 als Beispiel authentischer formuliert, als in allen anderen deutschen Bibeln. Das jüdische Neue Testament von David H. Stern habe ich auch, aber die Nafterli Herz Tur-Sinai Bibel ist mir persönlich sehr wichtig. Vielen Dank Libor für diese kompakte Internet Webseiten- Arbeit für den Herrn, uns sein noch besser studieren und weiter geben zu können Shalom .

CarolaTeach   (14.6.2022 - 12:32)
E-mail: carola24681gmail.com
Wer hat diese Seite ermöglicht und wer wartet diese Seiteund bezahlt die Website Kosten ? Mit dieser Website dient ihr Gott dem Vater zum Bau der Gemeinde Gottes. Und wir wurden im Buch Korinther aufgerufen, da wo wir genährt werden, auch zu unterstützen. Ich bitte den Admin dieser Seite, mir per email die Kontonummer mitzuteilen, dass ich mit Gaben mtl.segnen kann und nicht nur fromme Sprüche loslasse, denn seit kurzem bekam ich den Link dieser Seite und arbeite sehr gerne auf dieser Seite und gebe den Link weiter. Bitte das sich der Webseitengründer meldet. Danke.

Herzlichen Dank für Ihr Angebot. Aber ich brauche Ihre Hilfe nicht, ich leide nicht an Mangel :-) Wenn Sie helfen möchten, helfen Sie bitte jemandem in Ihrer Nähe.    Libor

Carola Teach   (14.6.2022 - 12:12)
E-mail: carola24681gmail.com
Vielen Dank für diese Möglichkeit Bibel-Ausgaben vergleichen zu können. Eine sehr gut aufgebaute Strukturierung und sehr bedien- freundlich. Ich hätte eine Bittende Frage. Habt Ihr auch die bosnische Bibel oder besteht da Möglichkeit, auch für Bosnieer, Kroaten, Serben die bosnische Bibel hier zu hinterlegen. Ich habe seit 2015 sehr viel Kontakt zu Bosnierer , Kroaten, Serben und Albanern Kosovo und muß Bibelstellen immer auf google übersetzen, um ihnen die Bibel näher zu bringen, was sie dankbar annehmen, aber bei Google habe ich nie die Sicherheit, dass die Übersetzung gut geprüft ist. Kommen auch Bibeln als bosnisch - und albanische Bibeln hinzu ? Danke

Außer der bosnischen Bibel ist alles, was benötigt wird, bereits hier in der SOB (Studien Online Bible) enthalten. Diese Übersetzungen sind im Abschnitt "Andere europäische Übersetzungen" zu finden. Serbische Bibel (Kyrillisch), Serbische Bibel (Đuro Daničić, Vuk Karadžić - 1865), Albanian Bibel und Kroatische Bibel. Sie können die bosnische Bibel im PDF-Format HIER herunterladen.    Libor

Joe   (4.3.2021 - 17:49)
E-mail: joe.jace.mail.de
Hallo und vielen Dank für die hilfreiche Suchfunktion bei den hebräischen Bibeln – ich benutze sie seit Jahren zur Überprüfung der masoretischen Zählungen von Wortpaaren. Ein Schreibfehler am Ende von Josua 11,16 (Elberfelder 1905) "und das ebirge Israel und seine Niederung", es müsste heißen "und das Gebirge Israel und seine Niederung". Grüße aus Zittau / Sachsen

Danke. Natürlich hast du recht - ich habe es bereits behoben.    Libor

Josef   (4.2.2021 - 15:51)
E-mail: pepas74seznam.cz
Tak tohle mě velmi potěšilo. Je to dobře ovladatelné na rozdíl od jiných zdrojů. Děkuji moc! :)

Lukáš   (24.11.2020 - 10:02)
E-mail: lukasnemecek536gmail.com
Chyba v textu Kat. lit. překlad. Zjevení 11, 10. protože tito dva poroci jim způsobili hodně trápení.

Zdeněk Staněk   (22.8.2020 - 14:36)
E-mail: zdenek.stanekwhitepaper.bluefile.cz
Chybí 'ě': http://obohu.cz/csp.php?k=2Te&kap=3&v=4

Vskutku. Již jsem to opravil.    Libor

Ani Gallert   (4.7.2018 - 16:24)
E-mail: cactus.gomeragmail.com
Vielen, vielen Dank für diese Seite (und dass wir sie kostenfrei nutzen können)! Sie ist sehr gut gemacht und eröffnet beim Bibelstudium völlig neue Einblicke! Eine dringende Frage habe ich zur Adolf Ernst Knoch Bibel - die Begriffe, die kursiv und hell in den Versen dargestellt sind - bedeuteten diese, die Worte wurden von Knoch hinzugefügt, weil im Original nicht mehr erhalten? Oder wie ist das zu verstehen? Vielen Dank und Gottes Segen, Ani

Hallo, Ani. Kursiv und hell - das sind die Worte, die nicht im Originaltext sind, aber sie sind wichtig für das richtige Verständnis. Sie können es im VERGLEICHS-MODUS gut sehen. Schauen Sie sich zum Beispiel das Münchener Neues Testament an...     Libor

Andreas Boldt   (27.2.2018 - 05:41)
E-mail: andyp1gmx.net
Ich habe diese Seite gefunden um einfach Bibel online zu benutzen in verschiedenen Sprachen - ich bin überzeugt das Gott sein Wort bewahrt hat in allen Sprachen. Und weiß bis zum Ende hin wird sein Wort leuchten. "Denn mein Wort wird nicht leer zu mir zurückkehren..." - Gottes Segen für die segensreiche Arbeit die ihr tut. Leider kann ich kein Tscheschisch aber habe auch Bekannte in der Slowakei und bin Euch sehr verbunden im Sinne des Protestantismus. Ich benutze die Bibel jeden Tag. Andreas Boldt

Ich danke Ihnen, Andreas. Diese Anwendung ist viel mehr als nur eine Online-Bibel. Versuchen Sie bitte herauszufinden, welche Optionen und Funktionen SOB anbietet... (Anleitung) Libor

Juraj Kaličiak   (5.2.2018 - 11:06)
E-mail: juro.kaliciakgmail.com
Nech Vám pán odplatí Jeho spôsobom, toto je nejlepšia verzia práce s Božím slovom. Vyhladávanie, režim porovnávania sú skvelé. Pracujem s touto stránkou už celé roky a cítim povinnosť povzbudiť autorov, že je toto určite požehnaná práca. Veľa to používam aj na mobile, ako rýchlu online bibliu. Oceňujem odvahu vydania prekladu Jozefa Roháčka v edícii Dušana Seberíniho s doslovným prekladom Božieho mena. Výborná je možnosť porovnania s gréckymi originál textami so strongovými číslami. Buďte požehnaní bratia. Juraj

Vďaka Juraj. Je príjemné počuť, že tento biblický program používate už dlhší čas, a že ste s ním spokojný. Snažím sa SOB stále vylepšovať. Nie sú žiadni autori - je iba jeden amatér, ktorý chce (okrem bežných funkcií biblických programov) najmä sprístupniť originálny text biblie pre všetkých - aj bez znalosti biblických jazykov. Libor

John Builer   (30.1.2018 - 07:07)
E-mail: Johnbuilercontbay.com
Ganz, ganz grosse Klasse, diese Seite, besser, als alles andere!!! Vielen Dank!!! Bitte machen Sie so weiter!!! Danke! Regards, John Builer

Danke, ich schätze es wirklich ...

Zdeněk Staněk   (27.12.2017 - 15:34)
E-mail: zdenek.stanekwhitepaper.bluefile.cz
WLC 5M 6:4 v prvním slově chybí souhláska ajin a v posledním slově dálet. Díval jsem se do jiných zpracování textu WLC a tam jsou.

OK. Upravil jsem text podle textu Tanachu.

Vladimir Bartoš   (23.11.2017 - 23:15)
E-mail: bartos.vlemail.cz
Tyto stránky jsem objevil náhodou, když jsem hledal on line čtení Bible. Jsem úplně nadšený z toho, jaké jsou zde možností a chci za to poděkovat!!

Jsem rád, že Vás tento on-line biblický program tolik zaujal. Věřím, že se to ještě zlepší, když si prostudujete návod, případně novinky na Facebooku :-)

Libor Diviš   (14.10.2016 - 08:02)
Vítejte v knize hostů. Sem můžete vkládat své komentáře k nové verzi SOB (Studijní on-line bible). Jen bych Vás chtěl poprosit, abyste si předtím prostudovali návod k tomuto biblickému programu.

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Betrachtungen über die Bücher der Bibel (Synopsis) - J. N. Darby (DE)
Kapitel 2

Der Apostel wünschte, dass die Freude der Philipper völlig und die Einheit unter ihnen vollkommen sein möchte; denn infolge seiner Abwesenheit war ein Same der Uneinigkeit und Unzufriedenheit aufgekeimt. Ihre Liebe hatten sie durch die Gabe, die sie dem Apostel gesandt, auf eine liebliche und kräftige Weise an den Tag gelegt. Ermunterung in Christo, Trost der Liebe, Gemeinschaft des Geistes, innerliche Gefühle und Erbarmungen waren in diesem Zeugnis der Zuneigung dargelegt worden und hatten ihm große Freude bereitet. Er bittet sie nun, diese Freude zu erfüllen durch die völlige Befestigung des gleichen Bandes der Liebe untereinander, einerlei gesinnt, einmütig und eines Sinnes zu sein, dieselbe Liebe zueinander zu haben und nicht zu erlauben, dass irgendwie Parteisucht oder eitler Ruhm sich offenbare. Das war der Wunsch des Apostels. Indem er ihre Liebe zu ihm anerkennt, wünscht er, dass ihr Glück durch die Vervollkommnung dieser Liebe unter ihnen selbst völlig werden möge; dadurch würde seine eigene Freude erfüllt werden. Eine schöne und rührende Liebe! Es war eine Liebe in ihm, die, obwohl empfänglich für ihre Liebe, doch nur an sie dachte. Mit welcher Zartheit fand eine Güte, die den Tadel zurückhielt, so einen Weg für das, was wirklich ein Tadel war, den ein Herz, das der Bruderliebe die Liebe hinzufügte, nicht unausgesprochen lassen konnte!

Das Mittel zu dieser Einmütigkeit unter den Heiligen, das Mittel zur Aufrechterhaltung dieser Liebe war die Selbstverleugnung, die Niedriggesinntheit und der Geist, der sich selbst erniedrigt, um anderen zu dienen. Das war es, was sich vollkommen in Christo geoffenbart hatte im Gegensatz zu dem ersten Adam. Dieser suchte sich durch einen Raub Gott gleich zu machen, als er in der Gestalt eines Menschen war und trachtete sich auf Kosten Gottes zu erheben (indem er zugleich ungehorsam war bis zum Tode). Christus hingegen, als Er in Gestalt Gottes war, entkleidete Sich Selbst in Liebe all Seiner äußeren Herrlichkeit, der Gestalt Gottes, und nahm die Gestalt eines Menschen an; und selbst als Er in dieser Gestalt war, erniedrigte Er Sich noch. Es war ein zweiter Schritt, den Er in dieser Selbsterniedrigung tat. Als Gott entäußerte Er Sich, als Mensch erniedrigte Er Sich und wurde gehorsam bis zum Tode, ja, zum Tode am Kreuze. Darum hat Gott Ihn auch hoch erhoben; denn wer sich selbst erhöht, soll erniedrigt werden, wer aber sich selbst erniedrigt, soll erhöht werden. Vollkommene Liebe, herrliche Wahrheit, köstlicher Gehorsam! Ein Mensch ist durch das gerechte Urteil und die Hand Gottes zur Rechten des Thrones der göttlichen Majestät erhoben worden. Welch eine Wahrheit ist die Person Christi! Welch eine Wahrheit dieses Herniedersteigen und Hinaufsteigen, wodurch Er als Erlöser und Herr der Herrlichkeit alles erfüllt! Gott kam hernieder in Liebe, der Mensch stieg hinauf in Gerechtigkeit; vollkommene Liebe im Herniederkommen, und zugleich vollkommener Gehorsam durch Liebe. Was Seine Person betrifft, von aller Ewigkeit her würdig, dort zu sein, ist Christus jetzt als Mensch von Gott zu Seiner Rechten erhoben. Dass Er dort ist, ist eine Tat der Gerechtigkeit von Seiten Gottes; und unsere Herzen können daran teilnehmen, indem sie sich Seiner Herrlichkeit freuen, auch sich darüber freuen, dass wir durch Gnade hinsichtlich unseres eigenen Platzes teil daran haben.

Seine Erniedrigung selbst ist ein Beweis, dass Er Gott ist. Gott allein konnte Seinen ersten Zustand in den unumschränkten Rechten Seiner Liebe verlassen; für jedes Geschöpf ist es Sünde, das zu tun. Diese Erniedrigung ist zugleich vollkommene Liebe. Aber dieser Beweis ist gegeben und diese Liebe vollendet in der Tatsache, dass Er Mensch wurde. Welch einen Platz in Ihm hat Er für uns erworben! Aber der Apostel denkt hier nicht an uns, die wir die Früchte davon sind, sondern an Ihn. Er freut sich in dem Gedanken an die Erhöhung Christi. Gott hat Ihn zu dem höchsten Platz erhoben und Ihm einen Namen gegeben, der über jeden Namen ist, so dass jedes Knie, der himmlischen und irdischen und sogar der höllischen Wesen, sich beugen muss vor diesem erhöhten Menschen; ja, jede Zunge muss bekennen, dass Jesus Christus Herr ist, zur Verherrlichung Gottes, des Vaters (V. 9 - 11).

Man wird bemerken, dass in dieser Stelle Christus als Herr dargestellt wird und nicht Seine Gottheit an sich. Seine Gottheit ist freilich der Haupt-Ausgangspunkt. Alles hat in Wirklichkeit da seinen Ursprung: die Liebe, die Selbstentäußerung, die Erniedrigung, das wunderbare Herabsteigen. Nichts von alledem hätte stattfinden können oder hätte seinen Wert gehabt ohne Seine Gottheit; aber hier wird Er als der Herr betrachtet, vollkommen in Seiner Person in der Stellung, in die Er als Mensch eintrat. Es ist Der, welcher Sich Selbst erniedrigte, und der, nachdem Er zu dem möglichst niedrigen Platz hinab gestiegen war, von Gott hoch erhoben wurde; es ist Christus, der, ohne Sich zu erheben, Gott gleich sein konnte, der Sich aber Selbst entäußerte und sogar in den Tod hinab stieg. Von Ihm spricht der Apostel, von Jesu, dem Herrn über alles, der in dieser Stellung des erhöhten Menschen als Herr anerkannt werden wird in dem ganzen Bereich der Schöpfung, zur Verherrlichung Gottes, des Vaters [1].

Das Herz des Apostels wird immer weit, wenn er von dem Herrn Jesus spricht. Doch jetzt wendet er sich zu den Gegenständen seiner Sorgfalt; und wie er von der Selbstverleugnung und der Erniedrigung Christi gesprochen hatte, als einem Mittel zur Bewahrung der Eintracht, das jeden Anlass zu fleischlicher Eifersucht wegnehmen würde, so war er auch dahin geleitet worden, von dem Gehorsam Christi im Gegensatz zu dem ersten Adam und dem Fleische zu reden. Jetzt wendet er auch diesen Grundsatz zur Unterweisung der Philipper an: „Daher, meine Geliebten“, sagt er, „gleichwie ihr allezeit gehorsam gewesen seid“, - und nun wird die Wirkung seiner Abwesenheit und Entfernung vom Werke eingeführt - „nicht allein als in meiner Gegenwart, sondern jetzt vielmehr in meiner Abwesenheit, bewirket eure eigene Seligkeit mit Furcht und Zittern; denn“, fügt er hinzu, „Gott ist es, der in euch wirkt sowohl das Wollen als auch das Wirken“ (V. 12. 13). Das will sagen: während der Apostel unter ihnen war, hatte er gearbeitet; jetzt standen sie selbst im Kampf mit dem Feinde, ohne die Hilfe der Anwesenheit und der geistlichen Kraft des Apostels zu haben; aber Gott Selbst wirkte in ihnen. Sie sollten deshalb, da sie in einem solchen Kampfe standen, einen umso größeren Ernst beweisen, indem Gott Selbst für sie beschäftigt war und für diesen Kampf in ihnen wirkte, und sie persönlich und unmittelbar gegen die Macht des Feindes zu streiten hatten. Der Augenblick war nicht dazu angetan, sich ihrer wenigen Gaben in Abwesenheit der Gabe des Apostels, die sie in den Schatten gestellt hatte, zu rühmen, noch auch miteinander zu streiten. Andererseits aber, wenn die Philipper auch des Apostels beraubt waren, waren sie doch nicht Gottes beraubt. Gott Selbst wirkte in ihnen. Das ist der Hauptgrundsatz und der große Trost des Briefes. Die Christen, der wichtigen Hilfe des Apostels beraubt, waren unmittelbarer auf Gott geworfen. Der Apostel selbst, von der Versammlung getrennt, findet seinen Trost in Gott, und er übergibt die Versammlung, da sie seiner persönlichen Fürsorge ermangelte, Gott Selbst, in dem auch er diesen Trost gefunden hatte.

Es muss hier sorgfältig beachtet werden, dass der 12. Vers das gerade Gegenteil ist von einer Ermahnung zu eigenem Wirken, im Gegensatz zu der wirksamen Kraft Gottes. „Eure eigene“ steht im Gegensatz zu Paulus, in seiner Abwesenheit; früher hatte er für sie gearbeitet, jetzt aber wirkte Gott in ihnen sowohl das Wollen als auch das Wirken. Sie sollten wirken, weil, wenn Paulus abwesend war, Gott in ihnen wirkte. Ich habe schon bemerkt, dass die Seligkeit, ja, jede Segnung in diesem Briefe, stets als am Ende der Laufbahn des Christen liegend betrachtet wird, sogar die Offenbarung Seiner Gerechtigkeit. Kapitel 3, 9 ist ein Beispiel davon. Im Neuen Testament wird der Geist [Christ?] in zwiefacher Weise gesehen. Er ist in Christo - da gibt es keinen Fortschritt, keine Frage mehr; er ist angenommen in Ihm: ein vollständiger, vollkommener, gegenwärtiger Zustand. Aber er ist auch ein Pilger auf der Erde, der das Ziel zu erreichen hat: so wird er stets in dem Briefe an die Philipper betrachtet. Das gibt Anlass zu jeder Art von Ermahnung und Warnung und zu mancherlei „Wenn“. Auf diese Weise lernt der Christ Gehorsam und Abhängigkeit, die beiden Charakterzüge des neuen Menschen. Aber hierdurch wird er zu der sicheren und unfehlbaren Treue Gottes geleitet, die ihn bis ans Ende bringen wird, und er ist genötigt, auf sie zu rechnen. Siehe 1. Kor 1, 8, welche Stelle ich anführe, weil die Korinther sehr schlecht vorangingen; aber es gibt eine Menge ähnlicher Stellen.

Fleiß und Ernst sollen den Wandel des Christen kennzeichnen in diesen Umständen, in denen unmittelbare Verbindung mit Gott und persönlicher Kampf mit dem Feinde verwirklicht werden müssen.

Der Apostel kommt dann auf den Geist der Sanftmut und des Friedens zurück, in dem die Früchte der Gerechtigkeit gesät werden. „Tut alles“, sagt er, „ohne Murren und zweifelnde Überlegungen, auf dass ihr tadellos und lauter seid, unbescholtene Kinder Gottes inmitten eines verdrehten und verkehrten Geschlechts, unter welchem ihr scheinet wie Lichter in der Welt, darstellend das Wort des Lebens“ - eine sehr bemerkenswerte Stelle, weil jeder einzelne Teil derselben eine genaue Darstellung dessen ist, was Christus war. Welcher Art auch die Umstände sein mögen, in denen die Versammlung sich befindet, so sollte, was sie selbst betrifft, stets ihr Zustand und ihr Wandel sein. Die dazu erforderliche Gnade ist allezeit in Christo vorhanden.

Einheit des Geistes unter ihnen durch Gnade und ein Wandel Gott gemäß, damit sie wie himmlische Lichter scheinen möchten inmitten der Finsternis dieser Weit, stets das Wort des Lebens verwirklichend und also es darstellend - das war der Wunsch des Apostels für seine geliebten Philipper. Auf diese Weise lieferten sie durch die Standhaftigkeit und die praktische Ausübung ihres Glaubens den Beweis, dass er nicht vergeblich gelaufen und gearbeitet hatte; und sie selbst würden sein Ruhm sein an dem Tage Christi. O wenn nur die Versammlung in solcher Weise vorangegangen wäre! Doch wie dem auch sein mag, Christus wird verherrlicht werden. Der Apostel verbindet auf diese Weise seine Arbeit und seinen Lohn an dem Tage Christi mit der Segnung der Versammlung. Er würde in seinem Tode nicht davon getrennt sein. Diese Verbindung der Gefühle des Herzens mit dem Glauben ist sehr rührend. Paulus bietet sich (d. h. sein Leben) dar als fähig, wie ein Trankopfer gesprengt zu werden über das Opfer und den Dienst des Glaubens der Philipper. Sie hatten ihre Hingebung für Christum gezeigt, indem sie Seines Knechtes gedacht hatten, und er betrachtet ihren ganzen Glauben als ein dem Heilande und Gott dargebrachtes Opfer. Er betrachtet sie, das Volk Christi, als den wesentlichen Bestandteil des Opfers, als die Hauptsache, sich selbst nur als ein Trankopfer, indem sein Leben über das Opfer ausgegossen wurde. Es war möglich, dass er sein Leben in dem Dienste des Evangeliums, dem die Philipper sich ihrerseits weihten, dahingeben musste, und das würde dann ein Siegel sein auf das Opfer ihrerseits, das Gott gewidmet war durch dieses heilige Band zwischen dem Apostel und ihnen. Paulus freute sich, wenn sein Leben also dahingegeben werden sollte: das würde sein Werk für die Nationen krönen. Er wünschte auch, dass die Philipper sich in demselben Geiste derselben Sache erfreuen möchten. Ihr und sein Glaube sowie ihr gemeinsamer Dienst, der Gott dargebracht wurde und Ihm wohlgefällig war, waren eine und dieselbe Sache; und der höchste Beweis, der davon geliefert werden konnte, sollte die Quelle der heiligsten Freude sein. Diese Welt war ja nicht der wirkliche Schauplatz dessen, was vorging; was wir hier in Verbindung mit dem göttlichen Werke erblicken, ist nur die Außenseite. Der Apostel spricht die Sprache des Glaubens, der die Dinge stets so sieht, wie sie vor Gott sind.

Dennoch hörte seine wachsame Sorge nicht auf, obwohl er die Philipper Gott übergab. So ist es immer. Die Liebe und der Glaube, der alles Gott übergibt, hören nicht auf, Gott gemäß an das zu denken, was Ihm teuer ist. So belehrt auch Johannes, während er in seinem ersten Briefe (Kap. 2) sagt, dass die Kindlein in Christo nicht bedürfen, von jemand belehrt zu werden, diese dennoch mit aller Zärtlichkeit und Vorsorge. Auch in unserem Kapitel hofft der Apostel, voll heiliger Sorgfalt für diese Seelen, die Christo teuer waren, bald den Timotheus zu senden, damit er ihre Umstände erfahre. Aber die Lage, in welcher Paulus und das Werk Gottes sich befanden, tritt auch hier deutlich hervor: er sandte Timotheus, weil er niemand anderes hatte, in dessen Herz dieselben Gefühle für sie aus derselben Quelle der Liebe hervorkamen. Alle suchten ihre eigenen Interessen und nicht die Jesu Christi. Welch eine Übung für den Glauben! Aber auch welch eine Gelegenheit zur Ausübung, desselben!

Doch was Timotheus betraf, so sollten die geliebten Philipper ihn mit einem Herzen aufnehmen, das dem Vertrauen des Apostels entsprach. Sie wussten, wie er dem Apostel in dem Evangelium gedient hatte. Die Bande der Liebe in dem Evangelium sind - Gott sei dafür gepriesen! - nur umso stärker, wenn alles erkaltet. Und lasst uns beachten, dass Gott Sein Werk fortsetzte, als hinsichtlich des gewöhnlichen Zeugnisses der Versammlung alles fehlte wegen einer Kälte, die das Herz des Apostels niederdrückte; denn Gott ermüdet nicht in Seinem Werke. Doch dieses Band der Liebe fehlte keineswegs zwischen Paulus und den Philippern. Sobald Paulus wusste, wie es mit ihm gehen würde, wollte er Timotheus zu ihnen senden; doch wie er bereits gesagt hatte, er hatte Vertrauen im Herrn, dass er selbst bald kommen würde.

Aber es gab noch eine andere Person, die des Apostels Liebe nicht übergehen konnte: Epaphroditus, der von den Philippern gekommen war, um ihm den Beweis ihrer Liebe zu überbringen, und der, als das treue Werkzeug und der Ausdruck dieser Liebe, zur Erfüllung ihres Dienstes sein Leben gewagt und an einer gefährlichen Krankheit gelitten hatte. Dieses schöne Zeugnis christlicher Liebe strahlt hier auf allen Seiten hervor. Epaphroditus rechnet so auf die Liebe der Philipper, dass er ganz betrübt ist, weil sie gehört hatten, dass er krank war. Er rechnet auf die Gefühle, die sie gegen ihn hegten, auf den Platz, den er in ihrer Liebe hatte. Würde es nicht ebenso sein bei einem liebenden Sohn, wenn er erführe, dass seine Mutter eine solche Nachricht über ihn erhalten hätte? Er würde sich beeilen, ihr seine Wiederherstellung mitzuteilen, um ein Herz zu beruhigen, dessen Liebe er kennt. Das ist christliche Liebe: zärtlich und einfach. Sie vertraut, weil sie rein und ohne Argwohn ist; sie wandelt im Lichte Gottes; sie wandelt mit Ihm und in den Gefühlen, die Christus als Mensch geoffenbart hat. Göttliche Liebe steigt ohne Zweifel höher; aber brüderliche Liebe, die vor den Menschen und als die Frucht jener göttlichen Liebe unter den Menschen tätig ist, offenbart sich also in Gnade.

Der Apostel entspricht dieser Liebe der Philipper zu Epaphroditus, der sie unterwiesen und in dem Herrn für sie gearbeitet hat (der Heilige Geist bringt auch das hier in Erinnerung), und sendet Epaphroditus zurück, indem er dieses Gefühl in den Herzen der Philipper zu beleben und zu stärken sucht. Er selbst nimmt daran teil und bringt Gottes eigene zärtliche Liebe hinein. Paulus würde Traurigkeit auf Traurigkeit gehabt haben (und er hatte schon viele), wenn die Philipper ihren geliebten Arbeiter und Boten verloren hätten durch die Dienste, die dieser ihnen erwiesen hatte; aber Gott hatte sich über Epaphroditus und über den Apostel selbst erbarmt. Jedoch wollte der Apostel, dass die Philipper völlig davon versichert werden sollten durch die erneute Gegenwart des Epaphroditus unter ihnen, und so würde sein Herz, befreit von aller Besorgnis, auch erleichtert werden. Welch ein Bild gegenseitiger Liebe und herzlicher Teilnahme!

Beachten wir auch die Weise, wie Gott in Rücksicht auf den Apostel hieran teilnimmt. Was uns hier dargestellt wird, sind Seine Erbarmungen, nicht die Ratschlüsse Seiner Liebe, sondern Erbarmungen, die Gottes würdig sind, und Zuneigungen, denen Er unter den Menschen Seine Anerkennung gibt. Man fürchtet zuweilen solche Zuneigungen zu den Arbeitern und den Wert, den man ihnen beilegt, und das umso mehr, weil die Versammlung in der Tat sich von einer falschen Abhängigkeit von Menschen losreißen muss. Aber hier entfaltet der Geist Gottes, weil durch die Abwesenheit des Apostels die sonst durch ihn geoffenbarte Kraft und das äußerlich organisierte Band gänzlich mangelte, die Tätigkeit dieser inneren Gefühle und Bande zur Unterweisung der Versammlung; und zugleich erkennt Er alles an, was von dem zerstörten ursprünglichen Verhältnis und den äußeren Banden noch vorhanden war. Er schafft diese nicht von neuem, sondern Er erkennt das an, was noch davon bestand. Nur in dem ersten Verse dieses Briefes spricht der Heilige Geist von diesen äußeren Banden - mehr war nicht nötig; aber die inneren Bande bespricht er ausführlich, nicht als Lehre, sondern als eine Tatsache. Gott Selbst, der Apostel, sein treuer Timotheus, der wertgeschätzte Diener der Philipper (der ihnen so teuer war) und der Mitarbeiter des Paulus, des Knechtes des Herrn, die Philipper selbst - alle bilden ein Glied in dieser kostbaren und schönen Kette der Liebe. Die Lieblichkeit des christlichen Lebens wird so in jedem Teile dieses Kapitels entfaltet: die Zartheit, womit der Apostel seinen Tadel wegen des Geistes der Uneinigkeit ausspricht; die Sendung des Timotheus, sobald er den Philippern mitteilen kann, wie es um ihn steht, während er den Epaphroditus sofort zu ihnen zurücksendet, weil sie gehört hatten, dass er krank gewesen sei. Diese Güte und Rücksicht gegen andere steht, man beachte es, mit einem Christus in Verbindung, der Sich erniedrigte. Ein demütiger Christus, der von der Gestalt Gottes bis zum Tode hinab stieg, ist die Quelle der demütigen Güte; ein erhöhter Christus, zu dem man in der Herrlichkeit aufschaut, ist die Quelle einer Kraft, die alles für Verlust und Dreck achtet, um Ihn zu gewinnen.

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Fußnoten:

[1] Beachten wir auch, dass uns Christus hier nicht als unser Vorbild dargestellt wird, in dem, was Er infolge Seiner Unterwerfung unter den Willen Gottes in der von Ihm eingenommenen Stellung litt. Wir sind berufen, Ihm nachzufolgen in Seiner freiwilligen Erniedrigung, in der Tatsache, dass Er in Liebe den letzten, den niedrigsten Platz einnahm. Die Liebe dient, die Liebe erniedrigt sich selbst, nimmt gern den geringsten Platz ein (den geringsten für den Hochmut des Menschen), um zu dienen, und findet Wohlgefallen daran. Christus handelte aus Liebe; Er wollte dienen. Christus erwählte den untersten Platz, Er, der imstande war, Sich Selbst zu erniedrigen. Und wir?


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